Was sich rund um die Burg Klammstein entdecken lässt

nature_8Prinzipiell gibt es für das Gasteiner Land keine jahreszeitliche Beschränkung und die Burg Klammstein selbst beziehungsweise deren Ruine ist immer einen Ausflug wert. Man sollte aber auf festes Schuhwerk achten beziehungsweise auch mal in den örtlichen Veranstaltungskalender schauen, werden doch neben den immer geöffneten Attraktionen über das Jahr betrachtet jede Menge interessanter Events präsentiert. Jung und Alt finden auf der Burg spannendes entdecken, Geschichte lässt sich fühlen und auch für Fotoenthusiasten finden sich unzählige faszinierende Motive.

Ein langer Verfall schafft einmalige Ausflugsziele

Eine rundum sanierte Burg wie beispielsweise die Wartburg in Thüringen ist zwar schön, aber manchmal auch ein wenig steril. Demgegenüber ist eine waschechte Burgruine wie in Klammstein auf spannende Weise noch uriger, historischer, charakteristisch für jedermann und inmitten der Reste einstiger Burgenglorie lassen sich verwunschene Winkel genauso entdecken wie das weite Blick über das Umland genießen. Dank Restaurierung ist der Zugang kein Problem und Alleinreisende wie Familien mit Kindern können Klammstein leicht erreichen.

Zum Eingang des Gasteinertal liegt der Klammpass und die Burg liegt gut 60 Meter über der Straße. Die Burg Klammstein hat natürlich ein Museum zu bieten, das nicht nur über das Gemäuer, sondern auch über das einstige Leben im Tal und Umland erzählt. Die Geschichte der Ruine wird plastisch sichtbar durch verschiedene Exponate, beispielsweise zur bewegten Epoche der örtlichen Pfleger, ihres Zeichens im Spätmittelalter vom Bischof höchstpersönlich eingesetzt. Dazu kommen Infos zum Wirken der Gerichtsbarkeit und selbst die Jagden der Burgherren und deren Suche nach Erzen in der Umgebung wird im Burgmuseum dargestellt.

Speisen wie die Rittersleute

Zwar ist das Gemäuer ungemein verfallen, doch gibt es noch einen einstigen Rittersaal und hier werden zünftige Speisen serviert. Der Kamin spendet Wärme, die hiesige Schenke hat leckeres Essen auf der Karte und bei einem deftigen Mahl können die Besucher auch kulinarisch in die Historie des Mittelalters und der Burg eintauchen. Oft begeben sich zudem Familien mit Kindern auf geführte Schatzsuchen oder wagen sich an einer Geistertour, doch Vorsicht: Gespenster inmitten dieser Ruine können ganz schön gruselig seyn!

Solche Aktivitäten gibt es zu jeder Jahreszeit, zumal die Mauern der Burg im Sommer angenehme Kühle und Schatten spenden. Im Winter jedoch gibt es geführte Wanderungen um Klammstein, es gibt Rodeltouren, Eisstockmatches und nicht zuletzt den Gang mit der Fackel durch das Gemäuer mir knirschendem Schnee unter den Schuhen. Das ist Romantik pur und wer sich für eine Führung interessiert, sollte vor der Anreise auf der Burg Klammstein eine Voranmeldung durchführen, das erspart Wartezeiten.

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